Irgendwie zu Ende gebracht: 2020

Hallo zusammen!


Was für ein verrücktes Jahr. Außergewöhnlich, anspruchsvoll, anstrengend, verrückt, traurig, bewegend, … es gibt 1.000 Beschreibungen für die Zeit, die hinter uns liegt: das Jahr 2020


Das Jahr fing mit dem Weltwirtschaftsforum in Davos bereits spannend an. Die reichsten und vielleicht einflussreichsten Menschen (119 Milliardäre und Politiker!!!) der Welt kamen zusammen. Greta von Thunberg (18 Jahre) insistiert wütend auf das Umdenken der anwesenden Entscheider („Alle haben versagt“, „Ihr Nichtstun ist Benzin fürs Feuer, und Sie sagen, Sie lieben Ihre Kinder?“). Nach Davos folgten dann die großen Brände in Australien, viele verrückte Dinge, die US-Präsident Trump gemacht hat (was wohl seine Freunde dazu gesagt haben: https://www.youtube.com/watch?v=7wFKKxcFxwY ;-) ), die Black-Lifes-Matter-Bewegung, der Corona-Virus mit seinen menschlich und wirtschaftlich desaströsen Folgen und vieles mehr. Ich denke, an dieser Stelle wäre es angebracht zu sagen: „2020 – danke für nichts!“



Quelle: https://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/tag/gif/


Mit diesem Gedanken ist mein letztes Jahr mehr oder weniger zu Ende gegangen. Doch als ich zwischen den Tagen am Kamin saß und nochmal einiges habe Revenue passieren lassen, fiel mir etwas auf. So gravierend der Virus und die anderen Entwicklungen auch sind und waren, so sehr haben sie uns Menschen auch motiviert. Motiviert dazu, Dinge zu ändern oder Schritte zu gehen, die wir sonst nicht oder nur halbherzig gegangen wären. Wenn Greta im Januar nicht die harten Worte gesprochen hätte, die nicht nur die Anwesenden, sondern auch viele von uns außerhalb der Schweiz, berührt hatten, wäre unser Verständnis zu Umwelt vielleicht heute nicht so, wie es ist. Es hätte vielleicht niemals Corona-Subventionen für Elektroautos in dieser Form & Farbe gegeben. Unternehmen hätten nie gelernt ihren Mitarbeitern im Homeoffice zu vertrauen, hätte der Virus nicht dafür gesorgt, dass wir den Kontakt zu unseren Kollegen reduzieren und in Teilen völlig aussetzen mussten. Wir wären niemals so einen großen Schritt vorwärts in Richtung Digitalisierung - vor allem im Einzelhandel – gegangen. Privat haben wir gemerkt, wie wichtig und wertvoll auf einmal die Gespräche mit Freunden, Familie und Fremden geworden sind. Wie gut es tut – auch mit Abstand – ein Gespräch außerhalb seiner vier Wände zu führen. Auch wenn es oft nur um das eine Thema – die Pandemie – ging.


Auch wenn diese Liste weitergeführt werden kann und ein paar positive Dinge dem Krisenjahr zugezählt werden können, bleibt am Ende doch die bittere Frage: 2020, hätte es keinen einfacheren Weg gegeben!? Ich für meinen Teil habe entschleunigt, habe runtergefahren, genieße Buch für Buch und die Unterhaltung mit den wenigen Kontakten, die man risikoarm pflegen kann. Doch wie alle Anderen hoffe ich auf eine Rückkehr zu einer annähernd vertrauten Realität. Und noch einen Wunsch habe ich: Ich wünsche mir, dass wir aus dieser Dramatik vieles mitnehmen, was uns einen anstrengenden und schmerzhaften Lernaufwand beschert hat.


Aber vielleicht ist es auch noch zu früh über Wünsche und Hoffnungen zu sprechen, zumindest was die Pandemie angeht. Da heißt es erstmal weiterhin: Augen zu und durch. Aber das bekommen wir auch schon hin. Ich freue mich sehr darauf, bald am Großmarkt wieder meine Türen zu öffnen und bei einem guten Kaffee über das zu sprechen, was dann hoffentlich bald länger zurück liegen wird: das Jahr 2020.




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